Jury

Thomas Fritz

Thomas Fritz

Juryvorsitz

1955 in Halle/Saale geboren, lebt in Leipzig. Nach dem Studium der Germanistik an der Berliner Humboldt-Universität Lektor im Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig und Dramaturg am Deutschen Theater Berlin. Von 1991 bis 2020 Hörspieldramaturg bei Sachsenradio und beim Mitteldeutschen Rundfunk. Seit 1988 Autor zahlreicher Hörspiele und Hörspielbearbeitungen, zuletzt "Die Gottesanbeterin", DLR 2018, und "Toter Winkel", NDR 2019. Er veröffentlichte außerdem die Romane "Blick und Beute", 2010, "Selbstporträt mit Schusswaffe", 2012, und "Kinder des Labyrinths", 2018.

Diemut Roether

Diemut Roether

Diemut Roether (Jahrgang 1964) studierte Journalistik, Deutsche Sprache und Literatur, Politik und Geschichte und Informationswissenschaften in Dortmund und Madrid. Von 1993 bis 2000 war sie Redakteurin bei ARD-aktuell. Seit Oktober 2002 ist sie Fachredakteurin für Medienthemen bei epd medien. Seit Juli 2009 leitet sie die Publikation als Verantwortliche Redakteurin. 2011 wurde sie mit dem "Bert-Donnepp-Preis" für Medienpublizistik ausgezeichnet. Sie ist seit 2009 regelmäßig Mitglied der Jury des "Hörspielpreises der Kriegsblinden".

Wolfgang Schiffer

Wolfgang Schiffer

Wolfgang Schiffer, geboren 1946, studierte Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften; veröffentlichte Prosa, Lyrik so wie Hörspiele und ist als Herausgeber und Übersetzer aus dem Isländischen tätig; er ist Mitglied verschiedener literarischer Institutionen, u. a. des PEN Deutschland. Seit 1976 arbeitete er als Hörspieldramaturg beim WDR, von 1991 bis 2011 war er in leitender Position für Hörspiel, Radio-Feature und Literatur zuständig; von 1995 bis 2003 gehörte er zudem dem Lenkungskomitee für Hörspiel der Europäischen Rundfunkunion (EBU) an. Für seine Publikationen (zuletzt der Gedichtband „Ich höre dem Regen zu“ (ELIF Verlag 2024), die Anthologie „Die Backstage eines Buches“, ELIF Verlag 2025 sowie die Übersetzungen „Die Sprache der Möwen“ von Gyrðir Elíasson (ELIF Verlag 2025) und „Die Bibliothek meines Vaters“ von Ragnar Helgi Ólafsson (Mikrotext 2025) erhielt er mehrere literarische und kulturelle Auszeichnungen, u. a. das Ritterkreuz des Isländischen Falkenordens. Lebt in Köln und in Prag.