Jury

Hartwig Hochstein

Hartwig Hochstein

Juryvorsitz
Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung a. D. und Mitglied des Stiftungsrates der Medienstiftung

Hartwig Hochstein arbeitet als freier Publizist in Leipzig. Von 1991 bis Ende 2003 war er Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung; zuvor nach leitenden Positionen in mehreren westdeutschen Tageszeitungen ab 1978 Chefredakteur der Neuen Presse in Hannover. Nach seinem Ausscheiden als LVZ-Chefredakteur moderierte er unter anderem eine eigene Talkshow im Leipzig-Fernsehen, war Herausgeber mehrerer Krimi-Anthologien, für die er auch selber schrieb. Der Medienstiftung war und ist Hochstein als Gründungsmitglied, langjähriger stellvertretender Vorsitzender und bis heute als Mitglied des Stiftungsrates verbunden.

Jan Emendörfer

Jan Emendörfer

Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung und Mitglied des Stiftungsrates der Medienstiftung

Jan Emendörfer, geboren 1963 in Halle/Saale, wuchs in Heiligendamm auf, besuchte die Schule in Bad Doberan und machte eine Ausbildung als Baumaschinist in Rostock. 1984 journalistischer Quereinsteiger bei der Mitteldeutschen Zeitung in Halle. 1986 bis 1989 Wirtschaftsredakteur und Fernstudium an der Fachschule für Journalistik in Leipzig mit Abschluss. Ab August 1990 Redakteur bei der Ostsee-Zeitung in Rostock. Dort Ressortleiter, Chefreporter, stellvertretender Chefredakteur und schließlich von 2008 bis 2012 Chefredakteur. Seit 1. April 2012 ist er Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung. Emendörfer ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Leipzig und Heiligendamm.

Ulrich Hammerschmidt

Ulrich Hammerschmidt

Ressortleiter Kultur, Freie Presse/Chemnitz

Ulrich Hammerschmidt, 1965 in Kronach geboren, arbeitet seit 1991 bei der Chemnitzer Freien Presse und ist Ressortleiter Kultur. Studiert hat er Theaterwissenschaften, Germanistik und Politikwissenschaften. Abschluss mit einer Arbeit zur Theaterkritik im Dritten Reich. 1996 wurde er für seinen Beitrag “Zwischen Marx und McDonald’s” mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.

Josef Haslinger

Prof. Dr. Josef Haslinger

Institutsleiter, Deutsches Literaturinstitut an der Universität Leipzig

Geboren 1955 in Zwettl, Niederösterreich. Professor am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig. Präsident des deutschen PEN-Zentrums. Veröffentlichte u. a. die Romane “Opernball” (1995), “Das Vaterspiel” (2000) und “Jáchymov” (2011).

Regine Möbius

Regine Möbius

Bundesbeauftragte für Kunst und Kultur, ver.di

Regine Möbius, geboren am 23. Juni 1943 in Chemnitz, ist Bundesbeauftrage für Kunst und Kultur der ver.di, Vizepräsidentin des Deutschen Kulturrats sowie stellvertretende Bundesvorsitzende des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller VS. Nach einem Studium der Chemischen Verfahrenstechnik an Ingenieurschule Köthen sowie einem Diplomstudium am Institut für Literatur “Johannes R. Becher” Leipzig, organisierte und leitete Möbius literarischen Workshops im deutschsprachigen Raum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Zu ihren Veröffentlichungen zählen u. a. “Autoren in den neuen Bundesländern. Schriftstellerporträts” (Leipzig: Thom Verlag 1995), “Panzer gegen die Freiheit. Zeitzeugen des 17. Juni berichten” (Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2003), “Wortmacht und Machtwort der politische Loest” (Leipzig: Plöttner Verlag 2009) und “Das halbvolle Glas. Erich Loest Lesebuch” (Leipzig/London: Plöttner Verlag 2012).

Andreas Platthaus

Andreas Platthaus

Chef des Ressorts Literatur und literarisches Leben, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Andreas Platthaus wurde 1966 in Aachen geboren und ist seit 1997 Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Derzeit ist er dort verantwortlich für Literatur und Literarisches Leben. Zahlreiche Buchveröffentlichungen, beginnend 1997 mit “Im Comic vereint – Eine Geschichte der Bildgeschichte” über Biographien von Walt Disney (2001) und Alfred Herrhausen (2005), einen Roman (“Freispiel”, 2009) bis zur historischen Studie “1813 – Die Völkerschlacht und das Ende der Alten Welt” (2013). Er lebt in Leipzig und Frankfurt am Main.

Linde Rotta

Linde Rotta

1937 in Eisenstadt (Österreich) geboren, Fachabitur der Handelsakademie in Villach, mehrjährige Auslandsaufenthalte in Spanien, Italien, seit 1984 als Autorin und freie Journalistin in Deutschland wohnhaft (Frankfurt/Main, Lünen, Bonn, Leipzig). Autorin von Erzählungen, Essays, Märchen, Lyrik, Hörspielen, Features und Sachbüchern.

Foto: privat