“Der Spiegel gehört zum Inventar der Republik”
Article created 23. März 2010Spiegel-Chef Georg Mascolo sprach am 13. Januar mit Studenten der Universität Leipzig über Kernkompetenzen von Journalisten, die Konkurrenz durch das Internet und über Prognosen für den Qualitätsjournalismus.
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| Georg Mascolo (Foto: Andreas Lamm) | |
Für Spiegel-Chefredakteur Georg Mascolo steht fest, dass auf den Qualitätsjournalismus eine Bewährungsprobe zukommt. „Die Entwicklung des Internets stellt eine Herausforderung dar, aber auch eine Chance.“
Die sogenannte Medienkrise ist für ihn vor allem eine Anzeigenkrise. Für Journalisten werde es jedoch nicht einfacher, denn künftig genüge es nicht, dpa-Meldungen einfach umzuschreiben. „Journalisten müssen früher aufstehen und härter arbeiten und ständig auf der Suche sein.
Dann ist der Beruf des Journalisten auch in Zukunft noch ein Traumberuf und der Qualitätsjournalismus wird bestehen können“, sagte Mascolo, der am 13. Januar einer Einladung der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig in die Villa Ida folgte.
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