Förderpreis Buchwissenschaft


Prof. Dr. Dr. Dietrich Kerlen
Professor Dietrich Kerlen (1943 – 2004)

Die moderne Buchwissenschaft ist eng mit dem Wissenschaftsstandort und Buchplatz Leipzig verbunden. Der „Förderpreis Buchwissenschaft“ unterstreicht diese Bedeutung, indem er jährlich eine Studienabschlussarbeit prämiert, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und einen innovativen Beitrag zur Fachdisziplin leistet.

Die mit 2.500 Euro dotierte Auszeichnung wird von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig in Gemeinschaft mit der Universität Leipzig, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, vorgenommen. Sie wird in Erinnerung an Prof. Dr. theol. Dr. phil. Dietrich Kerlen verliehen, der zwischen 1995 und 2004 entscheidend zum Aufbau und zur Profilierung der „Leipziger Buchwissenschaft“ beigetragen hat.

Der „Förderpreis Buchwissenschaft“ richtet sich an Hoch- und Fachhochschulabsolventen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im deutschen Sprachgebiet, die sich in Abschluss- und Qualifikationsarbeiten (Arbeiten der Abschlüsse Diplom, Magister, B. A. und M. A.; jedoch keine Dissertationen oder Habilitationen!) – ohne Einschränkung der Fachdisziplin – mit buchwissenschaftlichen Fragestellungen auseinandergesetzt haben. Die Arbeit muss unveröffentlicht sein. Buchwissenschaft im weitesten Sinne umfasst die Materialität und Medialität des Buches ebenso wie soziale, ökonomische, kulturelle, rechtliche und institutio-nelle Rahmenbedingungen der Buchherstellung, -verbreitung und -rezeption in Vergangenheit und Gegenwart.

Über die Verleihung entscheidet eine Jury. Der „Förderpreis Buchwissenschaft“ wird traditionell anlässlich der Leipziger Buchmesse im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig und der Universität Leipzig verliehen.

Preisträger/innen seit 2005:

  • 2009: Mario Gäbler (Leipzig)
  • 2008: Katharina Eberenz (Mainz)
  • 2007: Christoph Buller (Berlin)
  • 2006: Wendy Kerstan (Leipzig)
  • 2005: Claudia Halbmeier (Erlangen)

Die Ausschreibung 2010 finden Sie hier.

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